Alle Artikel  ·  10. Juli 2026  ·  Shopware 6  ·  Logistik

Bestellungen und Retouren in Shopware 6 filtern ohne täglichen Neuaufbau

Logistik und Buchhaltung sitzen in der Bestellübersicht. Zahlungsstatus, Versandart, Zeitraum und Kundengruppe lassen sich kombinieren. Nach dem Öffnen einer Bestellung ist die Kombination weg.

Filter, die nach dem Datensatz verschwinden

Shopware 6 speichert Filter in der Administration nicht dauerhaft. Sie stellen Zahlungsstatus, Versandart, Zeitraum und Kundengruppe ein, öffnen eine Bestellung und beim Zurückkehren ist die Leiste leer. Für das Versandteam ist das die Morgenroutine: dieselbe Kombination neu aufbauen.

Der Data Abstraction Layer liefert die Daten. Der Mensch muss die Kriterien jedes Mal wieder zusammensetzen. Bei vielen offenen Aufträgen kostet das die erste halbe Stunde, bevor eine Sendung rausgeht.

Ohne gespeicherte Filter beginnt jede Bearbeitungsrunde bei null.

Zwei Filter, die wir in fast jedem Shop anlegen

Express bezahlt offen

Zahlungsstatus „Bezahlt“, Versandart „Express“, Bearbeitungsstatus „Offen“. Das ist die Morgenliste. Ohne gespeicherten Eintrag baut das Team sie täglich neu.

Offene Retouren der letzten sieben Tage

Retourenstatus, Zeitraum und oft der Retourengrund. In der Praxis fehlt danach der Überblick, welche Rücksendung noch in der Prüfung hängt, weil nach dem Öffnen eines Vorgangs die Kombination wieder weg ist.

B2B mit 0 % MwSt.

Buchhaltung trennt Inlandsumsätze von steuerfreien EU-Lieferungen. Dafür müssen Steuersatz, Kundengruppe und Rechnungsland zusammenpassen. Das ist ein Mehrfachfilter, den niemand aus dem Kopf nachbauen will.

Morgenliste dauerhaft speichern

Schnellfilter legt die Kombination in der Administration ab. Express und offene Retouren laden Sie danach mit einem Klick.

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Filter nach Rolle anlegen und einheitlich benennen

  1. Logistik und Buchhaltung bekommen eigene Einträge, nicht eine gemeinsame Liste.
  2. Die Morgenliste heißt „Heute versenden“, nicht „Filter 3“.
  3. Einmal im Quartal veraltete Einträge löschen, neue Sonderfälle ergänzen.
  4. Alle im Team nutzen die gespeicherten Einträge, keine privaten Workarounds.

Das Plugin Schnellfilter hängt in der nativen Filterleiste. Es braucht keine Extra-Software und keine API. Einmal konfigurieren, danach per Klick laden. Für Agenturen, die Kunden-Shops betreuen, ist das ein Eintrag in der Bestellübersicht, kein Custom-Projekt.

Einmal eingerichtete Filter werden zum festen Bestandteil des Logistik-Workflows.

Morgen zuerst den gespeicherten Eintrag klicken

Legen Sie „Express bezahlt offen“ an und öffnen Sie danach eine Bestellung. Wenn die Liste nach dem Zurückkehren leer ist, ist der Eintrag nicht gespeichert. Wenn er bleibt, kann das Team morgen damit starten.

Bestellfilter dauerhaft ablegen

Die Kombinationen aus der Morgenrunde einmal speichern, danach nicht mehr neu aufbauen.

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